Ist Shopify standardmäßig DSGVO-konform?
Nein: Shopify stellt Werkzeuge bereit (Customer Privacy API, Einwilligungseinstellungen), aber die tatsächliche Konformität hängt davon ab, wie der Händler sie konfiguriert.
Was Shopify bereitstellt
Shopify bietet eine Customer Privacy API, mit der sich die Einwilligung verwalten und bestimmte native Tracker (Shopify Pixel, einige Checkout-Skripte) je nach Wahl des Nutzers einschränken lassen. Seit einigen Jahren erzwingt die Plattform zudem auf bestimmten Themes ein Mindestbanner für Besucher aus der EU/dem EWR.
Was Shopify nicht tut
Shopify kontrolliert nicht die vom Händler installierten Drittanbieter-Apps (Analytics, Marketing, Reviews, Upsell), noch Code, der manuell im Theme oder über Google Tag Manager hinzugefügt wurde. Jede dieser Quellen kann unabhängig vom Consent-Banner und der nativen Datenschutz-API Tracker setzen.
Die Verantwortung bleibt beim Händler
Als Verantwortlicher bleibt der Shopify-Händler für die Konformität seines Shops verantwortlich, auch für Tracker, die von Drittanbieter-Apps hinzugefügt wurden. Ein korrekt konfiguriertes CMP (OneTrust, Axeptio, Didomi …) und regelmäßige technische Prüfungen bleiben notwendig, unabhängig davon, welche E-Commerce-Plattform verwendet wird.
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Unabhängiger Informationsinhalt, nicht mit Shopify verbunden. Keine Rechtsberatung; für eine Bewertung Ihrer Situation wenden Sie sich an einen Anwalt oder Ihren Datenschutzbeauftragten.