Datenübermittlungen außerhalb der EU: Was sagt die DSGVO?
Die meisten Werbe- und Analytics-Tracker, die auf Shopify installiert sind (Meta, Google, TikTok …), übertragen Daten an Server außerhalb der EU/des EWR, was einer spezifischen Rechtsregelung unterliegt.
Der Grundsatz
Die DSGVO (Kapitel V, Artikel 44 bis 49) regelt Übermittlungen personenbezogener Daten in Länder außerhalb der EU/des EWR streng. Eine Übermittlung ist nur rechtmäßig, wenn sie auf einem Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission, Standardvertragsklauseln oder einer anderen anerkannten Garantie beruht.
Der Fall USA
Seit dem Angemessenheitsbeschluss „EU-US Data Privacy Framework“ (2023) sind Übermittlungen an nach diesem Rahmen zertifizierte US-Unternehmen erleichtert. Allerdings sind nicht alle US-Unternehmen zertifiziert, und die Gültigkeit dieses Rahmens wurde für seine Vorgänger (Safe Harbor, Privacy Shield) in der Vergangenheit bereits vor europäischen Gerichten angefochten — ein Punkt, der langfristig im Blick behalten werden sollte.
Was das für einen Shopify-Shop bedeutet
Die Installation von Meta Pixel, Google Analytics oder TikTok Pixel bedeutet eine Datenübermittlung an diese Unternehmen. Die Prüfung ihres Zertifizierungsstatus und die Dokumentation dieser Rechtsgrundlage gehören zu den Pflichten des Händlers als Verantwortlicher — unabhängig von der Frage der Einwilligung zum Setzen des Cookies selbst.
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